Aetna Group hat eine wichtige Orientierungs- und Schulungskonferenz zu den Herausforderungen der Arbeit der Zukunft ausgerichtet, mit besonderem Fokus auf Automatisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz im industriellen Umfeld. Das Forum „Technologien und Innovationen in der Arbeitswelt der Zukunft“ fand in der eindrucksvollen Leonardo-Halle am Hauptsitz von Robopac in Castel San Pietro Terme (BO) statt.
Die Veranstaltung war ein großer Erfolg: Über 100 Studierende von ITS Maker und der Universität Bologna nahmen teil und bereicherten die Diskussion mit zahlreichen spannenden und interessanten Fragen.
An der Konferenz nahmen renommierte Professoren der Ingenieurfakultät der Alma Mater Universität Bologna teil, die eine lebhafte Podiumsdiskussion leiteten, moderiert von Ing. Gabriele Canini von Robopac. Diskutiert wurden aktuelle Themen:
- Prof. Andrea Zucchelli (Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik) sprach über das Thema Flexible Neukonfiguration von Maschinen und Produktionslinien durch mobile Roboter. Er führte das Konzept der „Entmaterialisierung“ als Metapher ein, um die Möglichkeit zu beschreiben, feste Verbindungen zugunsten größerer Flexibilität zu eliminieren. „Die Linie ist kein einschränkendes Konzept mehr, und das eröffnet neue, kreative und innovative Lösungen, die Produktionsprozesse mit einem freieren, zukunftsorientierten Blick neu definieren“, erklärte er.
- Prof. Alberto Regattieri (Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik) untersuchte Neue Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit digitalen Assets und Digital Twins und hob Chancen und Risiken dieser Transformation hervor. Er zeigte, wie digitale Dienste und Werkzeuge „vorwarnen, zertifizieren und Prozesse beschleunigen sowie strategische Entscheidungen unterstützen“ können, ohne dabei kritische Aspekte wie Cybersicherheit, Datenzuverlässigkeit und Ethik außer Acht zu lassen.
- Prof. Lorenzo Marconi (Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik – DEI) befasste sich mit dem Thema Autonomie intelligenter Robotik-Agenten. Er erläuterte den Übergang von traditioneller Konstruktion zu einer „robot friendly“ Ko-Konstruktion, bei der sich nicht nur Maschinen an die Umgebung anpassen, sondern auch die Umgebung für eine bessere Integration neu gestaltet wird. Die Herausforderung besteht darin, sichere und zuverlässige Anpassungsfähigkeit zu gewährleisten.
Zum Abschluss ermutigte Alfredo Aureli, Präsident der Aetna Group, die jungen Menschen, mutige Entscheidungen zu treffen und diese mit Leidenschaft und Stolz umzusetzen – „mit Liebe zum Packaging“. Er betonte außerdem die Bedeutung von Ausbildung und die Notwendigkeit, an sich selbst zu glauben, um mit Enthusiasmus und Hingabe all das zu bewahren, was über die Jahre aufgebaut wurde und Italien zur führenden Nation in der Verpackungsindustrie gemacht hat – und damit das Made in Italy noch stärker.